Stellungnahme zum Entschließungsantrag vom 25.09.2019

Stellungnahme zum Entschließungsantrag vom 25.09.2019

Wir bedauern zutiefst, dass die gestrige Sitzung des Nationalrats instrumentalisiert worden ist, um gegen Muslime im Allgemeinen, aber gegen Islamverbände im Speziellen vorzugehen. Wir halten fest, dass der gestrige Entschließungsantrag als reine Absichtserklärung keine unmittelbaren Auswirkungen auf uns als Islamische Föderation haben wird.

Denn wir leben in einem Rechtsstaat, der es nicht zulassen wird, dass nach Lust und Laune Vereine verboten und aufgelöst werden. Gegen die Islamische Föderation liegt nichts vor, was auch der Grund ist, warum man sich stets auf falsche Behauptungen, Unterstellungen und fragwürdige Meinungen durch Dritte verlässt, wenn es darum geht uns und unsere Mitglieder zu attackieren.

So ist es auch nur stimmig, dass die Behauptung, wir hätten einen umstrittenen Prediger aus Bosnien eine Bühne geboten, natürlich falsch ist. Denn in Vereinsräumlichkeiten der Islamischen Föderation kann nur auftreten, wer die Zustimmung der Zentrale hat. Im besagten Fall gab es noch nicht einmal eine entsprechende Anfrage. Das haben wir damals auch entsprechend kommuniziert. Doch leider wird dieser Fakt einfach ignoriert.

Als Islamische Föderation bieten wir seit Jahrzehnten den Muslimen im Land religiöse Strukturen und Dienstleistungen an. Das werden wir auch weiterhin tun und uns von dieser wichtigen Aufgabe nicht abbringen lassen.